Anfang des 16. Jahrhunderts hatte Bornheim etwa 300 Einwohner. 1726 war die Zahl auf 1000 Einwohner angestiegen. 1810 waren es bereits 1881, vierzehn Jahre später, 1834, schon 2663 Einwohner. Dann explodiert die Bevölkerungszahl; der Bereich zwischen Altbornheim und dem kleinen Anlagenring - der weitgehend unbebaut war - wurde durchgängig bebaut: Im Jahre 1900 hatte Bornheim 29.000 Einwohner.

bornheim_wappen

Man nannte Bornheim „das lustige Dorf“, denn der Ort war bekannt für seine Gasthöfe, den Apfelwein, seine Tanzböden und auch eine florierende Prostitution; deshalb war er seit dem späten Mittelalter ein beliebtes Ausflugsziel für Frankfurter Bürger mit unterschiedlichsten Interessen. Sehr beliebt ist auch seit Jahrhunderten die „Bernemer Kerb“, das Kirchweihfest, das seit 1608 jährlich am zweiten Augustwochenende stattfindet.

Bornheim selbst, entstanden etwa im Jahre 500 als fränkische Siedlung, wurde im Jahre 1194 erstmals urkundlich erwähnt. Es ist nämlich festgehalten, dass Henricus von Bornheim zu dieser Zeit die Bornburg bewohnte. Die Bornburg war ein Hofgut umgeben mit Mauern und Wassergraben, das allerdings nicht erhalten geblieben ist. Sie lag in der Ossenau (Ochsenau) etwa am Platz der ehemaligen Gnadenkirche (heute Orangerie), wurde später Günthersburg genannt und gab dem heutigen Günthersburgpark den Namen.

Wappen des Frankfurter Stadtteils Bornheim

Bornheim grenzt im Norden an Preungesheim und Eckenheim. Im Westen liegt das Nordend und im Süden das Ostend. Diese Stadtteile grenzen ihrerseits direkt an die Innenstadt und bilden – wie die phantasievolle Bezeichnung nahelegt – deren nördliches bzw. östliches Ende. Im Nordosten Bornheims findet sich noch der Stadtteil Seckbach.

Alles über Bornheim

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